Eine hohe Schneelage und winterliche Temperaturen locken jetzt viele Spaziergänger, Freizeitsportler und Erholungssuchende in die Remscheider Reviere. Die Kreisjägerschaft Remscheid bittet, dabei unbedingt die vorgegebenen Wege in Wald und Feld einzuhalten, denn das heimische Wild braucht jetzt vor allem Ruhe, um dem Winterwetter unbeschadet standhalten zu können! Alle Wildarten in Remscheid müssen sich auf die für hiesige Verhältnisse extreme Witterung einstellen und versuchen, mit dem geringen Nahrungsangebot auszukommen. Wildtiere entwickeln dabei die Strategie, möglichst wenig körperliche Energie verbrauchen zu müssen, das heißt, sie ruhen vorwiegend in ihren Verstecken. Dirk Meier, Sprecher der Remscheider Jäger: „Jeder Fluchtversuch, etwa durch Spaziergänger oder freilaufende Hunde verursacht, kann diese Überlebensstrategie empfindlich stören. Den Tieren werden unnötige Qualen beigebracht. Stunden oder Tage später können sie sogar vor Schwäche sterben. Immer wieder finden wir im Winter verendetes Wild, meist Rehwild, ohne dass die Ursache sofort zu erkennen ist. Alle Naturliebhaber sollten deshalb Tierschutz praktizieren, jetzt unbedingt auf den Wegen bleiben und Hunde möglichst nicht frei laufen lassen!“
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