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Bläsertour 2005
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„Was machen wir nur im nächsten Jahr?“ haben wir uns Ende 2004 gefragt. Der Zufall in Form einer Jagdeinladung kam und damit bot sich die Gelegenheit, unsere „Späher“ auszusenden. Sie kamen wieder und waren begeistert. Doch „Eine Bläsertour will eben sorgfältig vorbereitet sein“. unter diesem Motto zogen sie im Januar noch einmal los (natürlich wieder verbunden mit einer Jagd). Dann stand es fest: Wir fahren nach Mecklenburg Vorpommern, kurz MeckPom. Dort, im tiefen dunklen Wald, liegt das verträumte Forsthaus „Wilhelminenhof“ und man war bereit, die wilde Schar aus dem Bergischen Land jagdlich aufzunehmen.
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Am 03.11.2005 brachen wir dann, zum Entsetzen so manches „normal PKW“ – Fahrers auf und fuhren in das Land der vielen Seen, denn das Ziel unserer Reise lag inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte. Dort in besagtem dunklen Wald sollten uns für drei Tage 1200 Hektar Waldrevier zur Verfügung stehen und für unsere Nichtjäger gab es jede Menge grandiose Landschaft, die es zu erkunden galt.
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Nachdem der Förster so freundlich war, eine Pension zu empfehlen, wo wir alle unterkommen konnten, war dieses Problem auch schnell gelöst. Was heißt schnell gelöst? Vieles musste bedacht werden. Als Vater von zwei unserer Bläserinnen, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Zimmerverteilung „vorher klar zu regeln“! Also als erstes: Wo bringt man die Frauen unter? Wer schnarcht und wem kann man es dann zumuten, im gleichen Zimmer zu wohnen? Wie viele Hunde sind mit dabei? Wer will zur Jagd und wer will ausschlafen? Dann noch die Frage, wer fährt mit wem zusammen und, und, und. Letztlich war auch diese Hürde genommen und wir trafen uns vor unserer Pension, um die Zimmer zu beziehen.
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Nach der Einweisung durch den Förster wurden uns dann die Revierteile zugewiesen, in denen wir uns frei bewegen konnten, was wir dann auch die gesamte Zeit ausgenutzt haben. Nach dem Ansitz traf man sich, um die Erlebnisse zu berichten.
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Etwas unterschiedlich waren die „Pirschbezirke“ ja dann doch. Während einige von uns sich mehr oder weniger nur intensiv den Wald angeschaut haben, waren aus dem Gebiet unserer „Rentnerband“ öfters verdächtige Schüsse zu hören und diese Herren kamen immer zu spät zum Treffpunkt!? Ein Blick in die Kühlkammer bestätigte dann unseren Verdacht: Wir müssen den Jagdkönig in diesen Reihen suchen!
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Am Abend dann war die Bläsergruppe (und Anhang) wieder vereint. Wie es zu erwarten war hatten unsere „Späher“ nicht nur die jagdliche Seite unserer Tour erkundet, sondern auch einen Ort, an dem wir ungestört der Geselligkeit frönen konnten und dabei ging es dann hoch her.
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Es kam auch zu hakeligen Zwischenfällen, bei denen unser „Fachmann für fast Alles“ (u.a. aber für Musik und Instrumente) seine helfende Hand aktiv anlegen musste. Dass die Späher gute Arbeit geleistet hatten, konnte man auch daran erkennen, dass wir dann nach dem Essen, gesättigt von gewaltigen Portionen, zu vorgerückter Stunde zum Horn greifen konnten und ungestört (nur unterbrochen vom Blitzlichtgewitter unserer Wirtin, die ich weiß nicht wie viele Fotos gemacht hat) das zu tun, was von einem Bläserkorps erwartet wird: Blasen.
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Dies taten aber nicht nur wir, denn das Jagdhornbläserkorps „Bergische Hörner“ hatte das „Bergische Naturhornquartett“ im Schlepp. Dieses Es – Horn Quartett – scherzhaft die Tochtergesellschaft unserer Bläsergruppe genannt - sorgte anschließend für musikalischen Hochgenuss.
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Fazit unserer Reise: Es waren schöne Tage in einer reizvollen Umgebung.
(Hans Bohle)
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