Jahreshauptversammlung der Remscheider Jäger Besuch von Jochen Borchert als neuer Präsident des Deutschen Jagdschutz Verbandes
Seinen ersten offiziellen Termin als neu gewählter Präsident des Deutschen Jagdschutz Verbandes nahm Jochen Borchert gestern bei den Remscheider Jägern wahr. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung referierte Jochen Borchert, als Nachfolger von Baron von Heremann, vor rund 100 Teilnehmern und Gästen zum Thema „Aktuelle Jagdpolitik“. Anlass zu diesem Vortrag sind die Bestrebungen der Regierungskoalition das Jagdrecht zu novellieren. Borchert warnte davor, Jagd und damit Naturschutz zum Spielball der Politik verkommen zu lassen, denn eine sachliche Notwendigkeit zu einer Reform besteht nicht. So hätten etwa die anstehenden Bestrebungen, Tierarten aus dem Jagdrecht herauszunehmen die Folge, dass der Schutz des Jagdrechtes und der damit verbundene Hegeauftrag für diese Arten entfällt. Bislang haben diese Arten und andere von der Arbeit und den Leistungen der Jäger partizipieren können. Borchert erinnerte in diesem Zusammenhang daran, das Jagd praktizierter Naturschutz ist, die Beispiele reichen dabei von der Müllsammelaktion bis hin zu Biotopverbesserungen und Landschaftspflege. Darüber hinaus kostet das den Steuerzahler nichts, denn Jäger zahlen das auch noch aus der eigenen Tasche. Im Rahmen der weiteren Tagesordnung konnte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Walter Hasenclever, insgesamt elf Mitglieder für eine langjährige Mitgliedschaft auszeichnen. So erhielten Gerda Horstkötter, Günter Ballsieper, Jürgen Bemme, Karl – Heinz Eschweiler, Herbert Trautvetter und Eugen Windgassen die Treuenadel für eine 25 – jährige Mitgliedschaft. Hans – Jörg Knebes, Bruno Nohle, Ulrike Hermann, Hans – Joachim Klatt sowie Manfred Zimmermann wurden für ihre 40 – jährige Treue ausgezeichnet. Nach bestandener Jägerprüfung wurden Oliver Dirks, Frierich Hüchelbach, Gerhard Johann, Marc Müller, Alexander Pehn, Dirk Reinholz, Heinz – Joachim Schilling, Monika Tamoszus, Guido Trant und Susanne Weiss als Jungjäger aufgenommen. Walter Hasenclever forderte die Jungjäger auf, das erworbene Wissen für die Belange der Natur, aber auch in der aktuellen Diskussion richtig anzuwenden.
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