Achtung Hundehalter!
Gefahr im Anzug ??
Die „Pirsch“ berichtet in Ihrer Ausgabe 3 / 2006, dass in Nordrhein – Westfalen sowohl in Bielefeld als auch in den Nachbarkreisen Gütersloh und Lippe Fälle von Staupe bei mehreren Mardern, Dachsen und Füchsen bestätigt wurden.
Was ist die Staupe? Staupe ist eine, seit dem 18. Jahrhundert bekannte und gefürchtete Virusinfektion, die für den Menschen zwar ungefährlich ist, aber vor allem unsere Hunde bedroht.
Über die Ausscheidung eines kranken Tieres (neben o.g. Arten wird als möglicher Überträger der Nerz, das Wiesel, das Frettchen u.a. genannt) kann das Virus - auch bei indirektem Kontakt - in den Organismus eines gesunden Tieres (Tröpfcheninfektion) gelangen. Im Verlauf der Infektion treten dann (nach ca. einer Woche) verschiedene Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall und eitriger Nasen- und Augenausfluss auf. Die Literatur spricht von unterschiedlichen Krankheitsverläufen / -ausprägungen, wobei eine Form oft in eine andere übergehen kann. Als schwerste Form wird die nervöse Staupe genannt, der nur sehr geringe Heilungschancen nachgesagt wird. Teilweise erst Monate später können, auch nach scheinbar überstandener Krankheit, z.B. neurologische Schäden offensichtlich werden.
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